Österreich

Vorortelinie fährt künftig alle zehn Minuten

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:20

Am Sonntag tritt der neue ÖBB-Fahrplan in Kraft. Damit startet der Teilbetrieb am neuen Hauptbahnhof und es wird Verbesserungen bei den Schnellbahnen geben. Die Vorortelinie wird beispielsweise künftig alle zehn Minuten fahren.

in Kraft. Damit startet der Teilbetrieb am neuen Hauptbahnhof und es wird Verbesserungen bei den Schnellbahnen geben. Die Vorortelinie wird beispielsweise künftig alle zehn Minuten fahren.

Die Ostbahn wird mit der Teilinbetriebnahme des Wiener Hauptbahnhofs im neuen Streckennetz mit der Süd- und Weststrecke bzw. der Pottendorferlinie verbunden. Am Hauptbahnhof werden ab Dezember unter anderem die neue, verlängerte S80, die von Hirschstetten über den Hauptbahnhof und die Pottendorfer Linie nach Wiener Neustadt fährt, halten.

Die S-Bahn-Station „Wien Südtiroler Platz“ heißt künftig „Wien Hauptbahnhof“, die Station „Wien Südbahnhof/ S-Bahn“ „Wien Quartier Belvedere“. Die Züge des Fernverkehrs werden wie bisher in Meidling (Philadelphiabrücke) halten. Die Fernverkehrszüge der Westachse fahren den neuen Wiener Hauptbahnhof noch nicht an. Die S60 wird in Zukunft von Bruck an der Leitha über den Hauptbahnhof bis Wien-Hütteldorf und weiter in Richtung Westen fahren.



Start für REX

Auch einen neuen Regional-Express (REX) wird es geben: Er fährt von Bratislava über den Hauptbahnhof und Meidling bis Deutschkreuz. Dadurch ergeben sich laut ÖBB Vorteile für Ostbahnkunden, die nun direkt nach Meidling und damit zur U6-Station Philadelphiabrücke fahren können.
Vorteile für S-Bahn-Fahrer

Die S-Bahn verkehrt künftig nicht nur zur Stoßzeit, sondern auch sonst im Zehnminutentakt. Zwar fahren künftig nur noch neun statt bisher 13 S-Bahn-Züge, die Zahl der Garnituren wird jedoch nicht reduziert. Weiters wird die seit 2009 fast nur mehr von Güterzügen frequentierte Strecke zwischen dem Franz-Josefs-Bahnhof und St. Pölten wieder für den Personenverkehr genutzt. Die S40 wird dort stündlich unterwegs sein bzw. in der Hauptverkehrszeit im 30-Minuten-Takt von Wien nach Tulln.

Wien-St. Pölten in Rekordzeit

Mit der Aufnahme des Betriebs auf der neuen Speed-Strecke zwischen Wien und St. Pölten wird die Fahrzeit zwischen den beiden Städten nur mehr 25 statt bisher rund 40 Minuten betragen. Davon profitiert vor allem der Fernverkehr Mit bis zu 250 km/h raus aus Wien.

Auf der „alten“ Strecke ergeben sich durch den Wegfall der Fernzüge mehr Möglichkeiten für den Nahverkehr. So wird es stündlich zwei Züge der S60 nach Tullnerbach-Pressbaum bzw. Rekawinkel geben.
Änderungen bei Wiener Linien

Mit dem Fahrplanwechsel der ÖBB gibt es auch bei den Wiener Linien Veränderungen. Der 71er wird dabei bis zur Börse verlängert.

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