Vorschrifts-Groteske um Verpackung aus Wachs

Wiederverwendbar und plastikfrei ist der "Jaus'nwrap" von Benedikt Wurth. Wegen einer EU-Verordnung darf er ihn aber nicht als Verpackung verkaufen.

Der „Jaus'nwrap" von Benedikt Wurth aus Theras (Bezirk Horn) – ein Produkt aus Baumwolle, Bienenwachs, Baumharz und Jojobaöl – sollte eine plastikfreie, wiederverwendbare Alternative zu Frischhalte- und Alufolie werden.

Überzug aus Wachs erlaubt, Verpackung aber nicht

Doch eine Verordnung der Europäischen Union macht dem umweltbewussten Unternehmer jetzt einen Strich durch die Rechnung.

Der Grund: Laut EU dürfen Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Kontakt sind, keine Stoffe oder Gerüche abgeben.

„Weil minimale Spuren der Wachsmischung haften bleiben, können wir diese Verordnung nicht erfüllen", so Wurth kopfschüttelnd im „Heute"-Gespräch.

Grotesk: Als Überzug für Lebensmittel ist Bienenwachs nämlich gestattet!

Wurth bietet seinen „Jaus'nwrap" jetzt als Abdeckung für Gläser und Schüsseln an.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
SigmundsherbergGood NewsNiederösterreichUmweltschutzBundesamt für Lebensmittelsicherheit und VeteEuropäische Union

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen