Die Fälscher würden jetzt noch versuchen, ältere Scheine in Umlauf zu bringen, um sie loszuwerden. Das sagt das Bundeskriminalamt.
Dass in den letzten Monaten vermehrt falsche 50-Euro-Scheine kursieren, bemerken auch Geschäftsleute. Stress mit vielen Kunden mache es Kriminellen leicht, falsche Geldscheine zu verwenden. Der Unterschied werde von den Geschäften erst später bemerkt.
Sicherheitsmerkmale beachten
Die Fälscher sind Profis, bestätigt Gerhard Lang vom Bundeskriminalamt dem ORF: "Zurzeit sind wieder die (falschen) 50-Euro-Banknoten viel mehr im Umlauf als bisher. Da im April des heurigen Jahres die neue 50-Euro-Banknote auf den Markt gekommen ist, versuchen die Täter natürlich, die alten Scheine jetzt noch in Umlauf zu bringen."
Der Experte rät Geschäftsleuten zu UV-Prüflampen gegen 50-Euro-Fälschungen. Aber auch mit Kipptests, die Hologramme verändern, oder über Sicherheitsstreifen, Wasserzeichen und Papier könnten Blüten erkannt werden.
Nationalbank tauscht nicht ein
Und entgegen mancher Meinungen: Am häufigsten tauchen in Österreich gefälschte 50-Euro-Scheine auf, gefolgt von 20ern und 100-Euro-Banknoten.
Die Nationalbank (ÖNB) tauscht übrigens keine falschen Banknoten um! "Deshalb empfehlen wir mit 'Fühlen, Sehen und Kippen' die einfachen Prüfschritte und das ist der beste Schutz", lässt die ÖNB wissen.
Wäre ein Eintausch möglich, wäre das ein lukratives Geschäft für Kriminelle und die Einladung, Falschgeld zu drucken.
(Red)