Vorsicht in Melk! Neun Betrugsanrufe in vier Stunden

Die Betrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus
Die Betrüger geben sich am Telefon als Polizisten ausBild: iStock (Symbolbild)
In Melk wurden neun Fälle angezeigt. Vor allem älteren Personen wollen die Betrüger Geld heraus locken. Eine Bankbetreuerin verhinderte eine Übergabe.

Mit dem sogenannten Polizeitrick wollten Betrüger älteren Personen im Raum Melk Geld heraus locken. Die unbekannten Täter riefen gestern zwischen 11 und  15 Uhr mehrere Personen, vorwiegend Frauen, an. Sie gaben an, dass der Sohn oder die Tochter einen Unfall hatten und 78.000 Euro zu bezahlen seien, sonst würde eine Haftstrafe drohen. Über solch einen Betrugsversuch wurden Bedienstete der Polizeiinspektion Melk informiert.

Opfer zeigten Betrugsversuche an

Unbekannte Täter sollen zumindest neun Mal unter Vorwand des sogenannten Polizeitrickbetrugs versucht haben, vorwiegend ältere Frauen zur Herausgabe von Bargeld zu verleiten. In zwei Fällen gaben die Frauen an, das Geld bereit zu stellen, kontaktierten aber stattdessen die Polizei und brachten die Betrugsversuche zur Anzeige. Bei den geplanten Übergaben erschienen die unbekannten Täter jedoch nicht.

81-Jährige wollte 78.000 Euro abheben

Eine dritte Anzeige wurde durch ein Bankinstitut erstattet, da ein Opfer, eine 81-jährige Frau aus dem Bezirk Melk, gerade einen Betrag von 78.000 Euro beheben wollte. Somit konnte durch die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter des Bankinstituts eine Übergabe verhindert werden. Auch an dem hier vereinbarten Treffpunkt erschienen die unbekannten Täter nicht. Bei den weiteren sechs gemeldeten Betrugsversuchen kam es zu keinen Vereinbarungen bzw. erkannten die Opfer die Betrugsabsichten.

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