Vorsicht vor Geldanlagen in den sozialen Netzwerken

In den sozialen Medien gibt es immer wieder unseriöse Geldanlage-Angebote.
In den sozialen Medien gibt es immer wieder unseriöse Geldanlage-Angebote.Bild: iStock
Angebote zur Geldvermehrung sind verlockend. Jene, die in den sozialen Medien herumgeistern, sind aber meist dubios. Davor warnt die Arbeiterkammer.
"13.000 Euro nach 24 Stunden, Mindesteinsatz nur 250 Euro", so und ähnlich lauten die Werbebotschaften der Betrüger. Kurze Werbefilme und eindringliche, sich wiederkehrende Aufforderungen in diversen Suchmaschinen oder in den sozialen Netzwerken sollen die Aufmerksamkeit der Menschen erhöhen.

Die einzusetzenden Beträge – also das „Spielgeld" – sind meist gering, was dazu verleitet, sein Glück zu probieren.

Aber Achtung warnt nun wieder einmal die Arbeiterkammer Oberösterreich: Je höher die möglichen Gewinne, desto höher auch das damit verbundene Risiko.

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Betroffene Konsumenten schilderten, dass sie sich schließlich auf einer Plattform angemeldet und die Ersteinzahlung geleistet haben. Sie erhielten postwendend Anrufe und wurden bedrängt, weitere Beträge einzuzahlen. Oft wird dabei mit einem schon bereits entstandenen, vermeintlichen Gewinn argumentiert, der sich später jedoch wieder in Nichts auflöst. Solche unaufgeforderten Anrufe, sogenanntes „Cold Calling", ist in Österreich verboten.

Tipp der AK: Notiere die Telefonnummer, Name des Anrufers und der Firma, Datum und Uhrzeit des Anrufes. Teile dem Anrufer mit, dass du eine Anzeige wegen „Cold Calling" erstatten wirst und beende das Gespräch. Leiste auf keinen Fall weitere Zahlungen!



Phishing Mails



Phishing Mails – täuschend echte E-Mail-Adressen bekannter Firmen – sorgen auch immer wieder dafür, dass Menschen Geld verlieren. Neben der Aufforderung zum Vertragsabschluss wird versucht, persönliche Daten und Kontodaten zu entlocken, um damit Zugriff auf Konten zu erhalten und Geld zu stehlen.

Tipp der AK: Seriöse Firmen würden niemals über ungeschützte E-Mail-Verbindungen mit dir in Kontakt treten, um Personen- oder Kontodaten zu erfragen.

Anzeigen und informieren



Sollte doch ein Schaden entstanden sein, rät die AK zu folgendem Vorgehen:

• Erstatte Anzeige bei der Polizei.

• Melde den Anbieter der Finanzmarktaufsicht (FMA), damit andere gewarnt werden und den unseriösen Anbietern weiterer Betrug erschwert wird.

• Recherchieren über unbekannte Firmen, ob es bereits Erfahrungen gibt. In einigen Fällen gibt es bereits Warnungen der Finanzmarktaufsicht unter www.fma.gv.at.





(gs)

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