Der Weltmeister von 2010 und Rekordtorschütze der spanischen Nationalmannschaft hatte von 2015 bis 2018 beim Klub aus New York gespielt, bevor er 2019 beim japanischen Verein Vissel Kobe seine Karriere ausklingen ließ.
Vor einer Woche hatte nun eine Frau, die als Praktikantin beim MLS-Klub tätig war, von sexuellen Übergriffen berichtet.
Villa habe sie "jeden verdammten Tag angefasst", schrieb die junge Frau auf Twitter. Beschwerden bei den Klub-Bossen hätten nichts gebracht. "Meine Chefs dachten, das sei Material für eine Komödie." Die Vorfälle hätten ihre Karriere platzen lassen, da sie nun Angst vor dem Betreten von Sportplätzen habe.
Mittlerweile hat auch der New York City FC reagiert. Der Klub erklärte, die Vorwürfe ernst zu nehmen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. "Belästigungen jeglicher Art, ganz gleich in welchem Teil unserer Organisation, tolerieren wir nicht", so der Fußballverein.
Am Donnerstag reagierte nun auch der 38-jährige Ex-Fußballstar selbst. Er habe von den Vorwürfen nur über Medienberichte erfahren, sei weder von der Frau, noch vom Verein informiert worden. Trotzdem stellte Villa klar: "Ich streite die gegen mich erhobenen Beschuldigungen energisch ab, sie sind absolut falsch."
Der Spanier kündigte an, bei den Untersuchungen kooperieren zu wollen. Villa hat seine Anwälte eingeschaltet. Vorerst solle aber auch für ihn die Unschuldsvermutung gelten, so der 38-jährige weiter.