Votiv-Flüchtlinge müssen aus der Kunst-Uni raus

Seit Dienstag befinden sich die 24 Pakistani in der Akademie der Bildenden Künste, laut Rektorin können sie hier aber nicht bleiben.

Rektorin Eva Blimlinger findet, dass man die Hochschule in der Wiener Innenstadt nicht als Wohnstätte nutzen kann. Sie hat Verständnis für die Situation der Asylwerber, fordert sie aber trotzdem auf, die Akademie bis Montag zu verlassen. Wenn das nicht geschieht, wird man am Montag weitersehen. Mit einer Räumung durch die Polizei droht Blimlinger nicht.

Gegen die Sicherheitsregeln

in der Uni, bisher schlafen sie in einem Hörsaal. Das widerspricht aber allen Sicherheitsregeln. Die Rektorin hofft, dass die Männer in Einzelquartiere ziehen, die ihnen bereits angeboten wurden. Das haben sie aber abgelehnt, weil sie zusammenbleiben wollen. Als Treffpunkt hat Blimlinger den Männern die Akademie sogar schon angeboten, aber nicht als Wohnort.

Nicht nur die Hochschule hat ein Problem mit den unerwarteten Gästen, offenbar ärgert sich auch ein anderer Wiener über sie. Jedenfalls sind am Donnerstag die Statuen vor dem Gebäude mit Farbe beschmiert worden. Die .

Fehlalarm treibt Flüchtlinge hinaus

Am Donnerstagvormittag hatte die Sirene alle Anwesenden aus dem Gebäude gerufen. Studenten, Professoren, Personal und die Asylwerber mussten hinaus. Nach der Komplettevakuierung hat sich herausgestellt, dass es ein falscher Feueralarm war. Die Brandmelder sind an der Akademie der Bildenden Künste grundsätzlich sehr sensibel, befindet sich darin doch auch eine Gemäldegalerie.

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