Ein ukrainischer Roofer hat am Donnerstag gegen 8.00 Uhr einen der zwei rund 100 Meter hohen Türme der Wiener Votivkirche in Alsergrund völlig ungesichert erklettert. Der Sportler bekannte sich auf Facebook zu der waghalsigen Aktion. Er muss mit keinen Folgen rechnen. Der Pfarrer meinte, gegen Idiotie sei kein Kraut gewachsen.
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"Er hat dabei auch das an der Kirche angebrachte Gerüst benutzt", schilderte ein Zeuge das Vorgehen des mit einer Kamera ausgerüsteten Kletterers. Fast eine Stunde lang wurde der junge Mann bei seinem Abstieg beobachtet, ehe er sich unbehelligt davon machte.
Keine Ermittlungen
Ein Einsatz der Wiener Polizei hat nach der morgendlichen Aktion nicht stattgefunden. Auch Ermittlungen wird es nicht geben. "Der Gesetzgeber bedroht dieses Verhalten nicht mit einer Strafe", sagte Polizei-Sprecher Thomas Keiblinger gegenüber "orf.at". Daher fehle die gesetzliche Grundlage für ein Einschreiten der Polizei.
"Es ist nicht in Ordnung, aber gegen Idiotie ist kein Kraut gewachsen. Er ist selbst Schuld, wenn ihm etwas passiert wäre", sagte Pfarrer Joseph Farrugi laut "orf.at".
. Aus deren Heimat soll das "Roofen" ursprünglich auch stammen.
"Roofing" Superstar aus der Ukraine
Beim "Roofer" handelt es sich um den Ukrainer "Mustang Wanted" . Der Kletterer gab am Mittwoch auf Facebook an, sich derzeit in Wien aufzuhalten, und postete wenig später ein Beweisfoto.
Der Mann ist in der Szene kein Unbekannter. So hat er unter anderem schon in Dubai und Istanbul "gerooft" haben. sind spektakuläre Bilder zu bestaunen.