Handlungsbedarf sieht Vizebürgermeister Erich Watzl (ÖVP) anlässlich des heutigen Tags der Donau in der Landeshauptstadt: Was in Linz fehlt, ist ein Gesamtkonzept für die Erschließung, Belebung und Entwicklung des Lebensraums Donau, richtet Watzl seine Kritik an die Stadtplaner.
Das Potenzial werde nicht ausgeschöpft. Jüngstes Beispiel sei die Neugestaltung des Jahrmarktgeländes. Dort wird das Versagen augenscheinlich, sagt Watzl. Die Pläne, Teile des Linzer Hafenbeckens zuzuschütten, seien die nächsten kritischen Entscheidungen. Das ist eine Chance für Kultur, Jugend oder Lokalszene, erklärt der Vizebürgermeister.
Planungsstadtrat Klaus Luger (SPÖ) widerspricht: Es gibt eine Flächenwidmung, in der alles genau festgelegt ist. Daher brauchen wir keinen eigenen Masterplan. Die Linzer Stadtplaner wollen den Donauraum und die Freizeitflächen belassen, wie sie sind.