Österreich

VP-Politikerin: Untreue-Vorwurf ist vom Tisch

Harte Bandagen waren aus der eigenen Reihe gegen die Obfrau des Badener Wirtschaftsbundes (WB) Carmen Jeitler-Cincelli gekommen.
Heute Redaktion
14.09.2021, 13:31

Heißes Blut bei einer Sitzung Anfang dieser Woche in Baden: WB-Direktor Harald Servus (VP) attackierte WB-Bezirkschefin und Werbeagenturbesitzerin Carmen Jeitler-Cincelli (VP) vor einer Abstimmung hart und wies auf finanzielle Ungereimtheiten hin.

Laut Badener Zeitung geht es um 20.000 Euro. Stadtratkandidatin Jeitler-Cincelli (für sie gilt die Unschuldsvermutung) fiel aus allen Wolken: "Eine beispiellose Verleumdungsstrategie, um mich mundtot zu machen. Und das nur, weil ich vor einigen Wochen juristische Schritte gegen die WB-Landesleitung gesetzt habe, weil sich diese seit Jahren gegen eine Neuwahl querlegt – um die interne Machtstruktur zu erhalten."

Vorwürfe ausgeräumt

Nach Abschluss der Prüfung wurde nun von Landesobfrau Sonja Zwazl und Landesdirektor Harald Servus offiziell bestätigt, dass „die externe Prüfung der Finanzgebarung der Wirtschaftsbund Stadtgruppe Baden keine strafrechtlich relevanten Tatbestände ergeben hat." Jeitler-Cincelli: "Durch die abgeschlossene umfassende Prüfung „sind alle Vorwürfe entkräftet." Auch in Zukunft wolle die Stadtgruppe Baden größtmögliche Transparenz walten lassen.