Niederösterreich

VP St. Pölten fordert 111 Kindergarten-Gruppen

Die VP St. Pölten will Kindergarten-Gruppen ausbauen, damit mehr Zweieinhalbjährige einen Platz bekommen. Insgesamt werden 111 Gruppen gefordert. 

Tanja Horaczek
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Die VP St. Pölten will Familien mehr Angebote liefern.
Die VP St. Pölten will Familien mehr Angebote liefern.
(Bild: iStock - Symbolfoto)

Geht es nach der Volkspartei, sollen die St. Pöltner Familien in den nächsten Jahren deutlich mehr Betreuungs-Angebot in den Öffentlichen Kindergärten erhalten. „Wir wollen 111 Kindergarten-Gruppen in ganz St. Pölten, um das Wachstum der Stadt zu bewältigen, aber vor allem auch den Familien in St. Pölten neue Angebote zu liefern“, fordert VP-Vizebürgermeister Matthias Adl. Pro 500 Einwohner der Landeshauptstadt gäbe es dann eine Kindergartengruppe. Zurzeit gibt es 86 Gruppen in St. Pölten beziehungsweise eine Gruppe auf rund 650 Einwohnerinnen und Einwohner – der NÖ Schnitt liegt bei 536.

VP-Spitzenkandidat Matthias Adl
VP-Spitzenkandidat Matthias Adl
Magistrat

Zweieinhalbjährige nur wenn Platz ist aufgenommen

Was das bedeutet, zeigt Romy Windl, Nummer 2 auf der Liste der Volkspartei und selbst Mutter, auf: „Zweieinhalbjährige können aktuell nur nach Maßgabe freier Plätze aufgenommen werden. Wir brauchen daher die Aufstockung der Gruppen etwa durch den Ausbau geeigneter Areale wie in der Karl Pfeffer-Straße oder dem Eisberg und langfristige Bedarfserhebungen im Blick auf den Wohnbau. Vor allem sollte aber Schluss sein mit Provisorien, die vom Land zwar zeitlich begrenzt genehmigt sind, aber räumlich nur bedingt für nachhaltige Elementarpädagogik geeignet sind, wie etwa in der Daniel Gran-Straße.“

Neueinsteigerin Romy Windl tritt für die ÖVP bei der Gemeinderatswahl St. Pölten an.
Neueinsteigerin Romy Windl tritt für die ÖVP bei der Gemeinderatswahl St. Pölten an.
privat

VP-Vize fordert eine Stadtteil-Garantie

Spitzenkandidat Matthias Adl geht einen Schritt weiter und fordert eine Stadtteil-Garantie für Kindergarten- und Schulplätze: „Aufgrund der fehlenden Vorausplanung werden in einigen Stadtteilen die Kleinsten schon jetzt zu Pendlern. Das Bringen und Holen der Kinder ist aber nicht nur eine Belastung für die Eltern. Dass Kinder nicht im eigenen Stadtteil aufwachsen können und hier mit Freunden zusammen sind, erschwert auch das weitere Zusammenleben in den Stadtteilen.“ Notwendig sei dafür eine langfristige Bedarfserhebung pro Stadtteil unter Berücksichtigung der Wohnbauprojekte.