Seit dem Auffliegen des Schwechater Multiversum-Desasters und dem Rücktritt von Stadtchef Hannes Fazekas (SP) im Vorjahr schwebte ständig das Neuwahl-Gespenst über der Stadt.
Neo-Bürgermeister Gerhard Frauenberger (SP) konnte die Stimmung zwar kurzfristig beruhigen, seit der Vorwoche stehen die Zeichen wieder auf Sturm. VP-Stadtrat Ernst Viehberger: "Derzeit werden in der Fraktion alle Für und Wider diskutiert. Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen."
Auch Grünen-Chef Peter Pinka kann sich das gut vorstellen: "Frauenbergers Schonzeit ist vorbei, unter ihm hat sich nichts Grundlegendes geändert." Ausgelöst hat die Diskussion die Affäre rund um Anwalt Karl Kocher – er berät die Stadt bei der Multiversum-Bewältigung, sein Naheverhältnis zur Tochter von Vize Franz Semtner (SP) wurde den Oppositionsparteien aber verschwiegen.