VW fährt seine Produktion wieder hoch

Durch die Coronavirus-Pandemie stand die Produktion beim Autobauer VW seit rund fünf Wochen still. Nun beginnen einige Standorte wieder mit der Produktion.
Fünf Wochen lang standen die Werke des deutschen Autobauers VW wie die vieler anderer Konzerne still. Nun beginnt man im Werk im sächsischen Zwickau wieder mit der Produktion. Dort wird seit November der vollelektrische ID.3, der Hoffnungsträger des Konzerns, gebaut. Zeitgleich soll auch das Motorenwerk Chemnitz schrittweise wieder hochgefahren werden, teilte das Unternehmen im Vorfeld mit.

Die Gläserne Manufaktur in Dresden folgt demnach am kommenden Montag, ebenso wie die Werke in Wolfsburg, Emden und Hannover. Um die Sicherheit der rund 10.000 Mitarbeiter an den drei sächsischen Standorten zu gewährleisten, setzt VW unter anderem auf verschärfte Hygienestandards und kürzere Reinigungsintervalle.

So sollen die Arbeiter in Bereichen, in denen Abstände von 1,5 Metern nicht möglich sind, einen Mund-Nasenschutz tragen. Auch die Taktzeiten sollen deutlich verlangsamt werden.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Gute Nachricht für Zulieferer

Damit können auch die Zulieferer des Autobauers aufatmen: "Insbesondere die Zulieferunternehmen, die Komponenten wie Achsen, Cockpits oder Kabelstränge in Sequenz fertigen und den Fahrzeugwerken direkt vorgelagert sind, brauchen den Wiederanlauf dringend", sagt Dirk Vogel vom Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) der dpa.

Ebenso wie werksnahe Dienstleister, beispielsweise aus der Logistikbranche, hätten diese Betriebe kurzfristig keinerlei Alternativen, Aufträge an anderer Stelle zu generieren.



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