VW-Lenker verletzt Hirschkuh und flüchtet

In den Morgenstunden kollidierte ein Pkw mit dem Tier. Doch anstatt den Crash zu melden, brauste der Lenker davon. Das Wildtier musste von seinem Leiden erlöst werden.

Kurz nach 9 Uhr mussten die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Stans zu einer Tierrettung auf die Unterinntaler Landesstraße (L215) ausrücken: Spaziergänger hatten eine Hirschkuh im Gießenbach entdeckt, welche scheinbar nicht mehr aus dem eiskalten Gewässer entkommen konnte.

Als das Wildtier die anrückenden Florianijünger bemerkte, nahm es noch einmal alle Kraft zusammen und schaffte es über die Böschung zu klettern. In einem angrenzenden Feld sackte es erschöpft zusammen. An den Hinterläufen waren schwere Verletzungen auszumachen. Den Grund dafür fanden die Einsatzkräfte auch bald: Auf der Straße lagen Teile eines Frontspoilers, inklusive VW-Logo, welche auf einen heftigen Zusammenstoß mit einem Pkw schließen lassen.

Hirschkuh von Jäger erschossen

Vom Fahrzeug sowie dem Lenker fehlte jede Spur, jedoch die Spuren im Schnee deuteten darauf hin, dass der Unfall sich bereits in den Morgenstunden ereignet haben musste, wie die Feuerwehr meldet.

Aufgrund der schweren Verletzungen und der Tatsache, dass das Tier schon mehrere Stunden leiden musste, wurde die Hirschkuh letztlich vom Jäger von ihren Qualen erlöst. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrerflucht, da der Lenker den Aufprall bemerkt haben müsste und daher auch Meldung hätte machen müssen.

Etwaige Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schwaz unter 059133 7250-100 zu melden!

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(red)

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