Der Volkswagen-Konzern ist nach dem Abgas-Skandal, der immer weitere Kreise zieht, zu einer Neuaufstellung gezwungen. Im Zuge einer weitgehenden Umstrukturierung soll dafür gesorgt werden, dass die Marken VW, Skoda, Seat und Audi künftig nicht mehr in einem Konkurrenzverhältnis stehen. Außerdem soll mit protzigen Partys Schluss sein.
Der Volkswagen-Konzern ist nach dem , zu einer Neuaufstellung gezwungen. Im Zuge einer weitgehenden Umstrukturierung soll dafür gesorgt werden, dass die Marken VW, Skoda, Seat und Audi künftig nicht mehr in einem Konkurrenzverhältnis stehen. Außerdem soll mit protzigen Partys Schluss sein.
Laut Bericht des "Handelsblatt" plant VW eine weitreichende Umstrukturierung. Die Zentrale und ihre Töchter sollen auseinanderrücken. In der Markenwelt dürfte kaum ein Stein auf dem anderen bleiben: "Die Frage ist doch, was machen wir mit welcher Marke in welcher Region", sagte ein Manager der Zeitung.
"Die interne Rivalität geht zulasten der Profitabilität, und daher muss damit Schluss sein", wird der VW-Mitarbeiter zitiert. Die Tochtermarken machen sich derzeit bei einigen Modellen gegenseitig Konkurrenz. Angesichts der Tragweite der Maßnahme sei es "unvermeidlich", dass es Widerstand innerhalb des Konzerns geben werde, sagte ein anderer VW-Manager.
Gespart werden soll auch in der Design-Abteilung, die 100 Millionen Euro im Jahr kostet. Die "pompösen Partys" am Vorabend von großen Automessen - diese sollen bis zu 24 Millionen Euro kosten - sollen ebenfalls der Vergangenheit angehören.