Wirtschaft

VW-Rückrufaktion: "Fahrzeuge sind technisch sicher"

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:21

Eine VW- interne Auswertung ergab, dass rund fünf Millionen Fahrzeuge von der Marke Volkswagen Pkw weltweit mit Dieselmotoren des Typs EA 189, bei dem die Abgasmanipulations-Software installiert wurde, ausgestattet sind. VW-Vorstandsvorsitzender Österreich Herbert Diess betont in einer Aussendung, dass die Fahrzeuge weiterhin "technisch sicher und fahrbereit" sind.

Eine VW- interne Auswertung ergab, dass sind. VW-Vorstandsvorsitzender Österreich Herbert Diess betont in einer Aussendung, dass die Fahrzeuge weiterhin "technisch sicher und fahrbereit" sind. Der VKI sieht gute Chancen, dass Käufer Schadenersatz durchsetzen können.

In Österreich sind 363.400 Fahrzeuge betroffen, deren Motoren im Jahr 2008 eingeführt wurde. Die Fahrzeuge bestimmter Baujahre und Modelle (wie zum Beispiel der Volkswagen Golf der sechsten Generation, der Volkswagen Passat der siebten Generation und die erste Generation des Volkswagen Tiguan) seien ausschließlich mit Dieselmotoren des Typs EA 189 ausgestattet.

Alle Neuwagen der Marke Volkswagen Pkw, die über die europaweit gültige EU6-Norm verfügen, seien nicht betroffen, betont Diess. Dies umfasse unter anderem die aktuellen Modelle des Golf, Passat und Touran.

Fahrzeuge "sicher und fahrbereit"

Diess: "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer technischen Lösung, die wir so rasch wie möglich dem Handel, unseren Kunden und der Öffentlichkeit präsentieren werden. Ziel ist, unsere Kunden schnellstmöglich zu informieren, damit ihre Fahrzeuge vollumfänglich den Vorschriften entsprechen." 

An einer "Abhilfemaßnahme" werde in "intensivem Austausch und in enger Abstimmung mit den Zulassungsbehörden" gearbeitet. Die Fahrzeuge seien weiterhin technisch sicher und fahrbereit.

VKI: Gute Chancen für Sammelklage

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) bietet Käufern von Fahrzeugen der Marke VW an, sich kostenlos an einer .

Käufer eines möglicherweise betroffenen Fahrzeuges der Firma VW haben dadurch unter Umständen folgende Schäden erlitten, wie Verbraucherschützer vermuten:

 


Zahlung eines höheren Kaufpreises für ein "umweltfreundliches" Fahrzeug
Aufwendungen rund um mögliche Rückrufe und Umbauten der Fahrzeuge
Nachzahlung einer höheren Kfz-Steuer (wenn die Finanz dem nachgeht)


"Wir gehen davon aus, dass eine Werbung mit einer bestimmten Abgasleistung, die sich als falsch herausstellt, zum einen irreführend ist und zum anderen für kausale Schäden Schadenersatzansprüche auslöst", sagt Peter Kolba vom VKI. "Wir haben derzeit noch zu wenige Informationen, um Schadenersatzansprüche valide prüfen zu können. Doch wir bieten Inhabern von VW-Modellen an, dass wir sie im Rahmen der Sammelaktion kostenlos über unsere Erhebungen informieren. Nicht zuletzt benötigen wir zum jetzigen Zeitpunkt vor allem weitere Informationen zu den von VW an die Kunden ausgegebenen Werbematerialien."

 

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