VW-Skandal: Fahrverbot, wer nicht umrüstet

Bild: Reuters

Ab September wird den betroffenen Fahrzeugen die Zulassung entzogen, wenn sie nicht umgerüstet werden. Auch Lenker aus Österreich könnten betroffen sein.

Die EU-Kommision hat nach dem Diesel-Skandal beim deutschen Autobauer Volkswagen den Druck drastisch erhöht - und zwar bei den Autobesitzern: Werden die betroffenen Autos nicht bis spätestens Ende August umgerüstet, so droht ein Fahrverbot und die Zulassung erlischt. Falls das Auto dann tatsächlich stillgelegt wird, müssen die Besitzer für die anfallenden Gebühren aufkommen.

Konkret geht es vorerst um den VW Amarok - das erste Modell, für dass es nach dem Bekanntwerden des Skandals einen Rückruf gab. Wer ein anderes Fahrzeug fährt, das auch vom Abgas-Skandal betroffen ist, der hätte noch länger Zeit, um das nötige Software Update durchzuführen. Verschont bleiben werden die Fahrer von anderen betroffenen VW-Modellen, beziehungsweise Audi, Skoda und Seat, von den Umrüstungsaufforderungen nicht.

Gebrauchtwagen in Österreich auch betroffen

Laut "Focus" findet die Rückrufaktion bislang nur in Deutschland statt. In weiteren Staaten ist vorerst keine ähnliche Aktion bekannt. Dennoch sollten Österreicher bei ihrem Wagen genau hinsehen. Oftmals werden Gebrauchtwagen aus Deutschland in Österreich verkauft. In diesem Fall ist eine Umrüstung notwendig, um nicht auf den möglichen Kosten bei einer Stilllegung des Fahrzeugs sitzen zu bleiben.

Die Nachrüstung zahlen soll der Hersteller. Laut der deutschen SPD, habe der Autokäufer es nicht zu verantworten, wenn eine zweifelhafte oder manipulierte Software in ihrem Auto ist.

(ds)

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