Wachmann bei Unruhen in Jerusalem schwer verletzt

Die Aufstände in Israel nehmen kein Ende. Am Sonntag wurde ein Mann am Zentralen Busbahnhof mit einem Messer attackiert und verletzt.

Bei dem Angreifer soll es sich um einen Palästinenser handeln. Laut der Polizei, sei dieser "außer Gefecht" gesetzt worden.

Das Opfer sei laut lokalen Medien ein Wachmann, der durch einen Stich im Oberkörper schwer verletzt wurde. Derzeit wird er in einem Spital behandelt.

Grund für die Unruhen ist der Entscheid von US-Präsident Donald Trump, die Stadt Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Palästinenser beanspruchen Teile der Stadt jedoch für sich.

Anschlag in Schweden

Die Aussage von Trump sorgte auf weltweit für Aufsehen und auch Spannungen: Am Sonntag gab es einen Brandanschlag auf eine Synagoge in Göteborg. Rund 20 Maskierte sollen laut Polizei Brandsätze auf das Gebäude geworden und anschließend geflohen sein. Drei Verdächtige wurden bereits festgenommen.

Zum Tatzeitpunkt hielten sich ungefähr 20 Jugendliche in der Synagoge auf. Als sie bemerkten, dass sie beschossen wurden, flüchteten sie in den Keller.

Über das Motiv möchte die Polizei keine Mutmaßungen anstellen, Vertreter der jüdischen Gemeinde sind sich aber sicher: Trumps Entscheidung muss mit der Attacke in Verbindung gebracht werden.

(slo)

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