Österreich

Waffe gegen Schüler: Ist ein Lehrer der Verräter?

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:40

Die Intrige geht weiter: Ein anonymer Brief belastete einen Lehrer der HTBLVA Ferlach (Kärnten) schwer, Heute berichtete. Darin wird der Pädagoge beschuldigt mit einer ungeladenen Waffe in Richtung Schüler gezielt zu haben und oft die "Schule zu schwänzen". Jetzt versichern Schüler schriftlich, sie haben den Brief nicht geschrieben.

Die Intrige geht weiter: Ein anonymer Brief belastete einen Lehrer der HTBLVA Ferlach (Kärnten) schwer, . Darin wird der Pädagoge beschuldigt mit einer ungeladenen Waffe in Richtung Schüler gezielt zu haben und oft die "Schule zu schwänzen". Jetzt versichern Schüler schriftlich, sie haben den Brief nicht geschrieben.
Der Fall wird immer mysteriöser: Ein anonymer Zeuge behauptete in einem Brief, dass ein Waffentechnik-Experte der HTBLVA Ferlach vor allem mit Abwesenheit glänzt und nur dreiviertel der Unterrichtszeit wahrnimmt. Außerdem soll er im Unterricht eine ungeladene Waffe in Richtung Schüler gerichtet haben.

Nach den schweren Vorwürfen gegen den Pädagogen hat Direktorin Silke Bergmoser und der Fachvorstand mit den Schülern gesprochen. "Wir gehen der Sache ernsthaft nach. Wir haben jedem angeboten, dass er vertraulich unter vier Augen seine Beobachtungen schildern kann", so die Direktorin. Doch kein Schüler meldete sich, ganz im Gegenteil. "Alle waren total überrascht. Keiner weiß, woher die Anschuldigen kommen", erzählt Bergmoser. Alle Schüler haben sogar schriftlich bestätigt, dass sie nicht hinter dem Brief stecken.

Kollege als Verräter

Jetzt liegt die Vermutung nahe, dass ein Kollege mit diesem Brief seine Unmut Luft machte. Deswegen wird es am Freitag eine Dienstbesprechung geben. Kommt auch da nicht heraus, "muss ich von einer Bösartigkeit ausgehen", so Bergmoser.

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