Waffen für die Mafia: Kärntner wieder in U-Haft

900 illegale Waffen sollen zwei Männer aus Kärnten an die italienische Mafia geliefert haben. Nun sind sie wieder in U-Haft.

Bereits im Dezember flogen die Männer aus Unterkärnten auf. Ein Vater und sein Sohn sollen sieben Jahre lang Hunderte Waffen im Wert von einer halbe Million Euro an die wohl berüchtigste Verbrecherorganisation Europas geliefert haben.

Abnehmer der Faustfeuerwaffen war die neapolitanische Camorra. Das grenzüberschreitende Strafverfahren beschäftigte Ermittler in Österreich, Italien und den Niederlanden.

Wieder U-Haft

Die beiden Kärntner hatten ein Waffengeschäft in Völkermarkt betrieben. Schon im Dezember waren die beiden Kärntner in Untersuchungshaft, wurden jedoch zwischenzeitlich wieder freigelassen. Laut Gerhard Jarosch von Eurojust musste man auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Grad warten, um sie wieder festnehmen zu können.

Das ist nun geschehen, die Männer wurde wieder verhaftet. Es bestehe erhöhte Tatbegehungsgefahr, bedingt durch die langjährige Einbindung der Beschuldigten in mafiöse Strukturen, hieß es am Freitag.

Bei vergangenen Vernehmungen hatten sie bereis ein Geständnis abgelegt. Ihnen wird das Verbrechen der kriminellen Vereinigung sowie Vergehen nach dem Waffengesetz und Verbrechen nach dem Kriegsmaterialiengesetz vorgeworfen.

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(red)

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