Kärnten

Waffen-Streit eskaliert – Polizei muss einschreiten 

In Kärnten eskalierte am Freitag ein länger schwelender Nachbarschaftsstreit. Die Polizei musste die erhitzten Gemüter wieder beruhigen.
Michael Rauhofer-Redl
24.06.2022, 20:36

Wegen eines Nachbarschaftsstreites musste am Freitagnachmittag die Polizei im Bezirk Klagenfurt-Land ausrücken. Zuvor waren ein 31-Jähriger und ein 32-Jähriger aneinander geraten. 

Der 32-Jährige stellte seinen Nachbarn in dessen Hauseinfahrt aufgrund eines erst kürzlich ereigneten Vorfalls zur Rede. Der emotional erregte 32-Jährige nötigte seinen Nachbarn mehrmals, indem er diesem wiederholt mit Schlägen drohte, sollte der 31-Jährige ihn sowie dessen Familie nicht in Ruhe lassen.

Der jüngere behauptete, dass er vom 32-Jährigen mit der flachen Hand gegen das Gesicht geschlagen wurde. Dadurch kam er zu Sturz und zog sich dabei eine Kopfverletzung am Hinterkopf, sowie eine Schnittwunde/Kratzer am rechten Oberarm zu. Im Anschluss drohte der 32-Jährige seinen Nachbarn mit weiteren Repressalien, sollte er dessen Grundstück nochmals betreten.

Tonaufnahme belasten mutmaßlichen Aggressor

Das gesamte Gespräch wurde vom 31-Jährigen mittels Tonaufnahmen aufgezeichnet und den alarmierten Beamten vorgespielt. Der 31-Jährige klagte über Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit, sowie Schmerzen im Kieferbereich und dem rechten Oberarm. Er wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst, von der Rettung in das Klinikum Klagenfurt/WS gebracht.

Gegen den 32-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot erlassen und die waffenrechtlichen Dokumente, sowie eine Faustfeuerwaffe samt Munition abgenommen und er wurde der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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