Waffennarr drohte wegen Delogierung mit Suizid

Bild: LPD Wien

Ein uneinsichtiger Waffennarr sorgte am Mittwochvormittag in Wien Meidling für einen Großeinsatz der Polizei. Seine bevorstehende Delogierung wollte der 66-jährige Oskar G. mit Drohungen gegen die Gerichtsvollzieher und auch mit einem Selbstmord verhindern. Das Einsatzkommando Cobra konnte Schlimmeres verhindern. Der Mann wurde verhaftet.

Ein Gerichtsvollzieher und eine Angestellte der Hausverwaltung suchten eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus in der Münchenstraße bezüglich einer Delogierung auf. Der Mieter der Wohnung, Oskar G. (66), öffnete die Tür und bat beide Personen zu sich in die Wohnung. In einem wegen der Delogierung geführten Gesprächs konnte keine Einigung unter den Beteiligten erzielt werden. Als Oskar G. aufgefordert wurde die Wohnung zu verlassen stieß er Drohungen gegen die beiden Anwesenden aus und stellte auch klar im Besitz von Schusswaffen zu sein.

Die Mitarbeiterin der Hausverwaltung und der Gerichtsvollzieher verließen daraufhin die Wohnung und verständigten die Polizei. Als die ersten Polizeibeamten am Vorfallsort eintrafen, zeigte sich Oskar G. weiterhin uneinsichtig. Er verbarrikadierte sich in der Wohnung und drohte damit sich zu erschießen sollten Polizisten selbige betreten. Daraufhin wurde sowohl das Wohnhaus als auch die Tatortumgebung großräumig abgesperrt. Durch taktisch hervorragendes Vorgehen konnte der Mann schließlich von Beamten einer Verhandlungsgruppe des Landeskriminalamtes Wien zur Aufgabe bewegt und von Cobra-Beamten festgenommen werden. In der Wohnung wurden mehrere Gewehre und Munition sichergestellt.

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