Nach dem Bombenanschlag auf einen Stadtbus in Tel Aviv haben die israelischen Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben den Täter festgenommen. Es handele sich um einen Palästinenser aus der israelischen Stadt Taibe, teilte die Sprecherin der Streitkräfte, Avital Leibovich, am Donnerstagabend via Twitter mit.
haben die israelischen Sicherheitskräfte mittlerweile den Täter festgenommen.
Weitere 25 Palästinenser seien durch israelisches Feuer verletzt worden, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums der Enklave am Mittelmeer mit. Das israelische Militär betonte, seit dem Vortag habe es Unruhen mit mehreren hundert Palästinensern an dem Zaun gegeben.
Einige hätten Löcher in die Absperrung geschnitten und seien auf israelisches Gebiet vorgedrungen. Sie seien festgenommen worden. Die Soldaten hätten jedoch nur Warnschüsse in die Luft abgegeben. Die Hamas warf Israel eine Verletzung der Waffenruhe vor, die seit Mittwoch, 20 Uhr in Kraft ist.
Grenzen zu Gaza sollen geöffnet werden
Die Waffenruhe sieht neben einem Stopp aller Angriffe Verhandlungen über einen dauerhaften Waffenstillstand vor. Auch die Grenzübergänge zum Gazastreifen sollen bald wieder geöffnet werden. Überwacht werden soll das Abkommen von Ägypten. Im Zuge der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen, die am Mittwoch vergangener Woche begann, waren mehr als 160 Palästinenser getötet worden, auf israelischer Seite starben fünf Menschen.
Bombenanschlag auf Bus in Tel Aviv geklärt?
Nach dem haben die israelischen Sicherheitskräfte den Täter festgenommen. Es handele sich um einen Palästinenser aus der israelischen Stadt Taibe, teilte die Sprecherin der Streitkräfte Donnerstagabend via Twitter mit.
Der Mann sei Mitglied der im Gazastreifen herrschenden radikal-islamischen Hamas. Bei dem Anschlag im Zentrum von Tel Aviv waren am Mittwoch mindestens 17 Menschen verletzt worden. Außerdem seien mehrere Palästinenser mit Verbindungen zur radikal-islamischen Hamas und zu der militanten Gruppe Islamischer Jihad im besetzten Westjordanland in Gewahrsam genommen worden.
Zugang zum Tempelberg beschränkt
Aus Sicherheitsgründen schränkt Israel den Zugang zum Tempelberg in Jerusalem für die Palästinenser am Freitag ein. Nur Männer über 40 Jahren, die über von den israelischen Behörden ausgestellte Ausweispapiere verfügen, dürften den Bereich in Ost-Jerusalem betreten; für Frauen sei der Zugang dagegen nicht beschränkt, erklärte die Polizei.