Waffenverbotszonen in Wien – vorläufige Bilanz

In Teilbereichen am Donaukanal und um den Praterstern gelten seit 1. Februar Waffenverbotszonen. Doch machen diese Wien wirklich sicherer? Eine erste Bilanz.

Seit 01. Februar sind im Wiener Stadtgebiet zwei Waffenverbotszonen nach dem Sicherheitspolizeigesetz (SPG) in Kraft. Einen ersten Ausblick auf deren Wirksamkeit veröffentlichte die Landespolizeidirektion Wien am Dienstag:

Insgesamt wurden in etwas mehr als einem Monat 18 Übertretungen bei polizeilichen Interventionen festgestellt. Der Löwenanteil davon am Praterstern, nur drei am Donaukanal zwischen Augarten- und Salztorbrücke.

Die häufigste Übertretung betraf das Mitführen von Messern. Insgesamt ein Dutzend Klingenwaffen wurden sichergestellt. Zudem wurden bei den Kontrollen zwei Schlagringe, zwei Pfeffersprays, jeweils ein Teleskopschlagstock und ein Nothammer sowie eine Schreckschusspistole und drei Patronen vom Kaliber 7,65 mm entdeckt.

Die abschließende Evaluierung der beiden Zonen wird nach Ablauf der dreimonatigen gesetzlichen Frist erfolgen. (rcp)

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