Wahl-Chaos kostet Linz eine Million Euro

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Außer Spesen nichts gewesen! Das Durcheinander rund um die Hofburg-Wahl kommt der Stadt Linz ganz schön teuer. Mehrkosten von mindestens einer Million Euro sind bisher angefallen. Und es könnte noch mehr werden.

Die Wahl-Pannen sind nicht nur peinlich, sondern auch so richtig teuer. Alleine die Wiederholung der Wahlen nach dem Einspruch der FPÖ kostete der Stadt Linz 571.000 Euro. Das ist natürlich für die ohnedies klamme Stadtkasse eine weitere Belastung.

Doch weil die Wahl nun nach dem Kleber-Debakel auch noch verschoben werden musste, fallen weitere Zusatzkosten von mindestens 300.000 Euro an. "Das ist aber das Minimum", sagt Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Er rechnet mit zumindest einer Million Euro an Gesamt-Zusatzkosten. Grund: Es mussten Verständigungen an die Wähler verschickt werden, Wahllokale angemietet und zusätzliche 15 Kurzzeit-Mitarbeiter eingestellt werden.

Doch dem nicht genug: "Sollte das Wählerverzeichnis geändert werden, kostet das natürlich zusätzlich Geld", so Luger. Kein Wunder, dass der Linzer Stadtchef das Geld zurückfordern will – vom Bund. "Den Kommunen in Österreich werden in Summer Mehrkosten von rund 30 Millionen anfallen, es kann nicht sein, dass wir darauf sitzen bleiben", sagt Luger.

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