Wahlkampf in NÖ: Grüne mächtig sauer auf Neos

Grünen-Spitze Helga Krismer ist sauer auf Indra Collini von den Neos.
Grünen-Spitze Helga Krismer ist sauer auf Indra Collini von den Neos.Bild: iStock (Symbol), Grüne NÖ, Foto Wilke

Richtig an der Ehre packten die Neos NÖ jetzt die Grünen: In einem Postwurf machten die Pinken damit Werbung, dass es im Landtag keine Partei gäbe, die für Kontrolle steht.

Die Neos kämpfen derzeit um den Einzug in den niederösterreichischen Landtag. Bereits die bürokratische Hürde, die notwendige Anzahl der Unterstützungserklärungen zu bekommen, war nicht einfach zu nehmen – mehr dazu hier.

Jetzt geht es für die Pinken also ans Eingemachte. Dass die Neos Transparenz und Steuerverschwendung als Hauptthemen auserkoren haben, ist keine Überraschung.

Grünen sehen Neos-Brief als Beleidigung

Überrascht war allerdings Grünen-Spitzenkandidatin Helga Krismer, als sie einen Postwurf der Neos, der an die niederösterreichischen Haushalte geschickt worden war, in die Hände bekam. In dem Schreiben heißt es, es gäbe keine Partei im Landtag, die sich für Kontrolle, Nachhaltigkeit und gegen Steuerverschwendung einsetze.

Was wiederum Helga Krismer die Zornesröte ins Gesicht treibt: "Uns ist völlig klar, dass die Neos mit den Schlagwörtern 'neu' und 'frisch' punkten wollen. Das wird ihnen aber nicht gelingen: es gibt eine Partei in diesem Land, die wie keine andere Kontrolle und Transparenz lebt. Das sind die Grünen", so die grüne Spitzenkandidatin, die nun eine Entschuldigung von Neos NÖ-Listenerster Indra Collini einfordert.

"Wir decken auf, was ÖVP, SPÖ und FPÖ gemeinsam vertuschen. Die Grünen packeln nicht und die Grünen hängen auch an keinem Gängelband der ÖVP-Macht", so Krismer beleidigt.

(nit)

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