Wahlen werden auch mit Geld entschieden. Wer mehr Wahlwerbung machen kann, hat mehr Chancen darauf, Stimmen zu bekommen.
Die Großparteien SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne dürften da kein Problem haben. Anders sieht es bei den kleineren Parteien sie. Sie müssen teilweise mit fast gar keinem Budget auskommen.
ÖVP, FPÖ und SPÖ können zwischen einer halbe und einer Million Euro für ihre Wahlkampfaktivitäten ausgeben. Die NEOS haben 300.000 Euro zur Verfügung, wie die "Salzburger Nachrichten" schreiben.
Die FPS von Karl Schnell ist ein Sonderfall bei den Kleinparteien. Sie hat, weil sie bisher im Landtag vertreten war, Parteienförderung angespart und ebenfalls eine halbe Million zur Verfügung.
Der Rest der kleineren Parteien muss mit weniger auskommen. Bei der Liste Hans Mayr hat man 100.000 Euro zur Verfügung. KPÖ Plus und CPÖ bilden die Schlusslichter, die haben jeweils nur 5.000 Euro, die sie im Wahlkampf ausgeben können.
Geld zurück
Trotzdem oder gerade deswegen geht es auch den Kleinparteien um jede Stimme. Erstens will man die Fünf-Prozent-Hürde schaffen, zweitens gibt es die Wahlkampfkostenrückerstattung, auf die man hoffen kann.
Wer mehr als ein Prozent erreicht, bekommt rund 16 Euro pro Stimme retour. Im Landtag erhält jede Partei jährlich 117.000 Euro grundsätzlich und für jeden Mandatar nochmals 130.000 Euro. Weitere 25.000 Euro gibt's, wenn man drei Mandaten und damit Klubstatus erreicht. (red)