Politik

Wahlkampf: Opposition fightete in Oberösterreich

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:45

Zwei Tage vor dem Urnengang warfen sich neben der Regierung auch die Oppositionsparteien in Oberösterreich noch ein letztes Mal in die Schlacht um die Gunst des Wahlvolks. Darunter auch die NEOS.

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Die FPÖ hat am Freitag ihre Ziele für Sonntag bekräftigt, mehr als ein Fünftel der abgegeben Stimmen auf sich zu vereinen. Es sind hohe Ziele, die die FPÖ sich selbst setzt. 20 Prozent und mehr wollen die Blauen schaffen. In den vergangenen Wochen habe es eine erfolgreiche Aufholjagd gegeben, sagte der oberösterreichische FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner. "Rot und Schwarz haben sich dieses Land aufgeteilt, und die Menschen sehnen sich auch nach einer Veränderung."

"Kann auch Dreierkoalition geben"

Die Freiheitlichen wollen die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild ausbauen. Über mögliche Koalitionsvarianten legte sich Haimbuchner nicht fest: "Grundsätzlich kann man nichts ausschließen, denn wenn man etwas ändern will, und wenn andere auf das Programm der FPÖ eingehen, dann kann es auch eine Dreierkoalition geben. Das ist ja etwas ganz normales."

BZÖ kämpft ums Überleben

Das BZÖ mobilisierte noch einmal - geht es doch um den Verbleib im Nationalrat. Bei einer Bilanz-Pressekonferenz erklärte Oberösterreichs Landesobfrau Ursula Haubner, man habe eine sehr erfolgreiche Wahlbewegung aufstellen können. Ziel sei es die rot-schwarze Koalition zu stoppen, und dass das BZÖ als Partei der modernen Mitte auch im nächsten Nationalrat sitzt, sagte Haubner.

Grüne Kernthemen sollen Schwung bringen

Die Korruption bekämpfen, öffentliche Verkehrsmittel ausbauen und das Schulsystem reformieren. Mit diesen Forderungen sind die oberösterreichischen Grünen schon Donnerstagnachmittag in Linz ins Wahlkampffinale gestartet. Spitzenkandidatin Gabriela Moser hat, unterstützt von der Spitze der Landespartei, noch einmal versucht, grüne Wähler zu mobilisieren. Am Linzer Taubenmarkt lag ein schwarzroter Käfer am Rücken. Er symbolisierte den Stillstand in der großen Koalition. Grüne Kernthemen sollen deshalb Bewegung ins politische System bringen.

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