Wahlkampf-Streit geht in die nächste Runde

Im Streit um die Corona-Politik in Oberösterreich legt SPÖ-Manager Georg Brockmeyer nach.
Im Streit um die Corona-Politik in Oberösterreich legt SPÖ-Manager Georg Brockmeyer nach.McGreenie
Ende September finden in OÖ Landtagswahlen statt. Alle Parteien betonen, einen kurzen Wahlkampf führen zu wollen. Das funktioniert "semi-gut".

Angesichts der Corona-Pandemie wolle man jetzt mit aller Kraft für die Menschen im Land arbeiten, Jobs erhalten und  schaffen. Den Wahlkampf wolle man möglichst kurz halten, versichern alle Parteien. Aber ausgerechnet WEGEN der Corona-Politik kommen sich schon jetzt die SPÖ und die ÖVP in die Haare.

SPOÖ-Geschäftführer Georg Brockmeyer machte den Beginn. Er warf LH Thomas Stelzer (ÖVP) vor, eine "geizige Politik" zu machen, statt mehr Geld in die Hand zu nehmen, um die gesundheitliche, wirtschaftliche und schulische Situation in Oberösterreich zu verbessern. 

Der Konter der ÖVP ließ nicht lange auf sich warten. VP-Parteimanager Wolfgang Hattmannsdorfer bezichtigte SPOÖ-Chefin Birgit Gerstorfer des politischen "Doppelspiels" und betonte, wie gut Oberösterreich bisher durch die Krise kam, mahnte zudem die SPOÖ nicht schon jetzt Wahlkampf zu betreiben.

Wer sagt wie oft "Wahkampf"

Das wiederum will die SPÖ nicht so auf sich sitzen lassen und hat nachgezählt, wie oft, welche Partei in den heimischen Medien mit dem Wort Wahlkampf in Zusammenhang steht. Das Ergebnis in absoluten Zahlen: ÖVP: 42, FPÖ: 10, SPÖ: 7, Grüne: 3, Neos: 5 – dieses Wochenende noch nicht mit eingerechnet.

Und das nimmt nun Brockmeyer zum Anlass, seine Kritik zu erneuern. "Oberösterreich braucht einen Landeshauptmann, der für die Steuerzahler arbeitet und nicht im Dauerwahlkampf steckt. Die Fakten – bestätigt vom Präsidenten des Rechnungshofes – zeigen: Das Krisenmanagement hat völlig versagt."

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