Mittwoch hatte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou eine Studie zur Parkplatzauslastung - nach der Pickerl-Ausweitung - präsentiert. Demnach sollen im Nicht-Pickerlbezirk Währing an Vormittagen nun 88 statt wie vorher 85 Prozent der Parkplätze belegt sein.
Mittwoch hatte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou eine Studie zur Parkplatzauslastung – nach der Pickerl-Ausweitung – präsentiert. Demnach sollen im Nicht-Pickerlbezirk Währing an Vormittagen nun 88 statt wie vorher 85 Prozent der Parkplätze belegt sein.
"Im Dezember hat eine von Vassilakou beauftragte Studie 95 und 96 Prozent ergeben. Sie agiert mit frei erfundenen Zahlen", ist Währings Bezirksvorsteher Karl Homole (ÖVP) sauer. "Die aus Steuergeld bezahlte Studie entpuppt sich als reines Auftragswerk mit Fantasiezahlen."
Diesen Vorwurf weist man im Büro Vassilakou zurück. Die Zahlen vom Dezember 2012 würden auf einer anderen Untersuchung beruhen. "Dort wurde ein weit geringerer Stichproben-Umfang untersucht", so ein Sprecher. In der jetzigen Studie seien dagegen genau die Gebiete unter die Lupe genommen worden, die auch bei der großen Vorher-Studie untersucht wurden. Homole beharrt: "Die einzige Zahl, die stimmt, sind die 40 Millionen Mehreinnahmen."