Waidhofen/Ybbs: Liste UWG überlegt Wahleinspruch

Bild: Liste UWG

Bei der Gemeinderatswahl am 29. Jänner stürzte die Bürgerliste "Unabhängige Wahlgemeinschaft Waidhofen" (UWG) von Friedrich Rechberger ab. Das Ergebnis: Verlust von fünf Mandaten. Jetzt überlegt der Listenchef einen Wahleinspruch.

Bei der Gemeinderatswahl am 29. Jänner stürzte die Bürgerliste "Unabhängige Wahlgemeinschaft Waidhofen" (UWG) von Friedrich Rechberger ab. Das Ergebnis: Verlust von fünf Mandaten. Jetzt überlegt der Listenchef einen Wahleinspruch.
Laut Auszählung fehlte für ein zweites Mandat nur eine Stimme. Das will Rechberger nicht so einfach hinnehmen und will das Wahlergebnis beeinspruchen. Am Mittwochnachmittag werden gemeinsam mit einem Rechtsanwalt rechtliche Schritte diskutiert.

"Wir überlegen uns das ganz genau, denn ein Anwalt kostet Geld, ein Einspruch auch," erklärt Rechberger, "aber jetzt hören wir uns einmal alle Möglichkeiten über Chancen und Kosten an." Ob es tatsächlich dazu kommt, entscheidet sich am Donnerstag, denn die Einspruchsfrist läuft diese Woche ab. "Wir müssen das im Vorstand genau diskutieren, ob sich der Aufwand auch wirklich lohnt."

Sollte die Liste mit ihrem Wahleinspruch durchkommen und gewinnen, dann würde ein Mandat von der Volkspartei (jetzt 26) zur UWG (derzeit 1) wandern.

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