Der Waldbrand bei Wiener Neustadt wird seit Donnerstags auch mit drei Flächenflugzeugen und von drei Hubschraubern des Bundesheeres aus bekämpft. Inzwischen ist der Waldbrand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten sind allerdings noch im Gange.
Die Löschtrupps hatten bis zum frühen Donnerstagabend auf 600 Mann von 44 Feuerwehren aufgestockt, sagte Alexander Nittner vom Landeskommando. Ein Zug des Katastrophenhilfsdienstes aus dem Bezirk Neunkirchen stand dabei auch im Einsatz. Zwar ist der Brand inzwischen unter Kontrolle, Entwarnung gibt die Feuerwehr allerdings noch nicht.
Aus der Luft wurde laut Nittner u.a. die Südbahnstrecke geschützt. Den Angaben des Feuerwehrsprechers zufolge waren bis frühen Abend etwa 20 Hektar Wald zwischen Wiener Neustadt und Weikersdorf (Bezirk Wiener Neustadt) in Brand geraten. Das Feuer hatte sich also, unter anderem wegen des Windes, weiter ausgebreitet.
Damit das Löschwasser nicht zur Neige geht, erging laut Nittner überdies der Aufruf an die Bevölkerung von Weikersdorf, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Die Nachlöscharbeiten dauern noch an.