Evakuierungen laufen

Inferno in Frankreich – Helfer kämpfen gegen Flammen

Ein Waldbrand bedroht in Südfrankreich Dörfer und Wälder. Rund 270 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, Evakuierungen laufen.
Newsdesk Heute
10.08.2026, 07:58
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Rund 270 Feuerwehrleute haben am Sonntag im Süden Frankreichs gegen einen schnell wachsenden Waldbrand gekämpft. Das Feuer ist laut Feuerwehr im Département Lozère im Gemeindegebiet von Massegros-Causses-Gorges ausgebrochen, etwa 140 Kilometer nordwestlich von Montpellier. Bis zum frühen Abend hatte der Brand bereits mehr als 150 Hektar Wald erfasst und breitete sich weiter aus. Zwei Dörfer mussten vorsorglich evakuiert werden.

Im Einsatz waren rund 270 Feuerwehrleute aus Lozère und angrenzenden Départements. Unterstützung kam von sechs Löschflugzeugen. Die Feuerwehr hat Verstärkung angefordert, weil sich das Feuer immer weiter ausgebreitet hat und zunächst nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte.

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Ausgelöst wurde der Brand laut ersten Erkenntnissen durch ein Auto, das auf einer Straße Feuer gefangen hat. Von den Evakuierungen waren zwei kleine Dörfer im Gemeindegebiet von La Tieule betroffen, da sich das Feuer auf sie zubewegte. Insgesamt mussten 20 Häuser geräumt werden. Die Straße zwischen La Tieule und dem Nachbarort Le Recoux wurde gesperrt.

"Es gibt hier sehr viel Wald und es ist extrem trocken", warnte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Marc Toulouse. Die Behörden baten die Anrainer, nicht mehr den Notruf zu wählen, um den Brand zu melden, weil sonst die Einsatzleitstelle überlastet werden könnte.

Später erklärte ein Sprecher der Feuerwehr von Lozère, dass die gemeinsamen Bemühungen geholfen haben, "das Feuer einzudämmen und zwei Häuser zu retten", die direkt bedroht waren. "Die Arbeiten konzentrieren sich nun auf den Brandherd, der nach wie vor nicht zugänglich ist", sagte er weiter.

In Frankreich hat es zuletzt viele große Brände gegeben. Besonders betroffen war das Département Gironde, wo laut Behörden der größte Waldbrand seit 1949 gewütet hat.

Dürre und mehrere Hitzewellen hintereinander haben die Vegetation in weiten Teilen Südeuropas stark ausgetrocknet. Laut Wissenschaftlern steigt durch den vom Menschen verursachten Klimawandel das Risiko für häufigere und heftigere Waldbrände.

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