Österreich

Waldbrand wütete zwei Tage: Schuldiger gefunden

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:06

Über zwei Tage wüteten im Defereggen und im Wipptal in Tirol Waldbrände. 270 Feuerwehrleute, 19 Feuerwehren und vier Hubschrauber waren von Montag bis Mittwochvormittag im Dauereinsatz. Die Feuerwehr geht davon aus, dass ein außer Kontrolle geratenes Zweckfeuer Schuld am Brand ist. Der Verursacher wird wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst angezeigt.

Die für die kalte Jahreszeit für Tirol untypische Trockenheit, starker Wind, die exponierte Lage und Wasserknappheit erschwerten die Löscharbeiten. Die Feuerwehrleute legten 1.500 Meter an Löschleitungen und verwendeten ca. 260.000 Liter Löschmittel.

Dem Brand fielen fünf Hektar Wald zum Opfer. Auch aufgrund des Feuers wurde für Silvester erlassen.

Brand Montagmittag entdeckt

Kurz vor 13 Uhr wurde der am Rande der Waldgrenze ausgebrochene Brand entdeckt. Bis Montag in der Nacht kämpfen bis zu 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren Gries, Obernberg, Steinach, Matrei, Mühlbachl und Pfons unermüdlich gegen die Flammen.

Als wäre die Trockenheit nicht schon Problem genug, fachte starker Südwind die Flammen regelmäßig an. Das Feuer wurde aufgrund der Abgeschiedenheit des Brandorts auch von oben bekämpft, Löschhubschrauber standen im Einsatz. "Brand aus" konnte schließlich am Mittwoch um 10.40 Uhr gegeben werden, wie "tirol.orf.at" berichtet. Ein Hubschrauber mit Wärmesuchkamera versicherte sich abschließend noch, dass keine Glutnester übersehen worden waren .

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