Waldhäusl: 'Quartier wie in Drasenhofen notwendig'

Gottfried Waldhäusl und Herbert Kickl (r.)
Gottfried Waldhäusl und Herbert Kickl (r.)Bild: Daniel Schreiner

Bei einer Pressekonferenz der FPÖ in Mauerbach hoben Herbert Kickl und Gottfried Waldhäusl die Sinnhaftigkeit einer Sicherungshaft hervor. Und Waldhäusl kündigte eine Initiative an.

Innenminister Herbert Kickl und Asyllandesrat Gottfried Waldhäusl (beide FP) unterstrichen am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Mauerbach (St. Pölten-Land) die Notwendigkeit der Sicherungshaft für Asylwerber.

"Voraussetzung ist eine entsprechende Gefährdungseinschätzung", so der Bundesminister. So könne man Fälle wie in Dornbirn (Anm.: Asylwerber tötete Sozialamtsleiter) eher vermeiden. In Richtung der SP sagte Kickl, dass diese ihre Verzögerungstaktik aufgeben solle.

Security für Gefährder

Gottfried Waldhäusl verwies auf 4.613 Polizisten in NÖ und kündigte eine Initiative an, die in der Nacht zusätzliches Sicherheitspersonal in Asylheimen, in denen so genannte "Gefährder" leben, bringen soll. Derzeit gibt es nur im Heim in Greifenstein in der Gemeinde St. Andrä-Wördern (Tulln) einen Sicherheitsdienst. "Es werden für Gefährder wieder Unterkünfte wie in Drasenhofen entstehen, weil sie notwendig sind, nur natürlich ohne Zaun und Stacheldraht. Man muss bezüglich straffälliger Menschen ausgleichen, wo Richter oder Staatsanwälte versagen", so Gottfried Waldhäusl.

(Lie)

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