Waldviertel darf moderne Züge nun doch behalten

ÖBB-Regionalmanager Christof Hermann (li.) und Landesrat Ludwig Schleritzko
ÖBB-Regionalmanager Christof Hermann (li.) und Landesrat Ludwig SchleritzkoBüro Schleritzko
In den Planungen der ÖBB zogen die Franz-Josef-Bahn und das Waldviertel zuletzt den Kürzeren gegen Vorarlberg. Jetzt kam es doch zu einer Wende. 

Das Waldviertel hatte in den Planungen der ÖBB zuletzt offenbar keinen leichten Stand. Zuerst wurde das Cityjet-Material abgezogen, dann sollte auch der modernisierte Doppelstock-Wagen im Westen eingesetzt werden, weil es dort zu Lieferschwierigkeiten bei neu bestellten Fahrzeugen kam. Ersatz sollte altes Wagenmaterial bieten, das von WLAN, Klimaanlagen oder Barrierefreiheit noch nichts gehört hatte. Auch eine aktuelle Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Waldviertler Abgeordneten Lukas Brandweine durch das Verkehrsministerium machte wenig Hoffnung auf einen Verbleib.

Züge bleiben doch

Nach Gesprächen zwischen dem Land Niederösterreich und den ÖBB gibt es jetzt aber gute Nachrichten. „Das moderne Zugmaterial auf der Franz-Josefs-Bahn bleibt im Waldviertel. Derzeit sind auf der Franz-Josef-Bahn drei Zugsgarnituren im neuen Look unterwegs. Dies wird auch so bleiben, da eine leihweise Überstellung nach Vorarlberg nicht erforderlich wird. Es besteht sogar die Chance, dass wir in Zukunft noch mehr an modernem Zugmaterial auf der FJB im Einsatz haben werden. Das ist eine gute Lösung für das Waldviertel, die aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen Land und ÖBB zustande kommt“, kann Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko berichten.

„In einem österreichweit agierenden Unternehmen steht gerade die Region Niederösterreich/Wien/Burgenland immer wieder im Fokus, Lösungen im Sinne der Gesamtmobilität für all unsere Kunden mitzutragen. Wir arbeiten auch weiterhin intensiv daran die Region Vorarlberg in der aktuellen Situation zu unterstützen aber die beliebten, modernisierten DOSTOs werden in Abstimmung mit dem Land NÖ nun weiter auf der Franz-Josef-Bahn fahren“, freut sich ÖBB Regionalmanager Christof Hermann.

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