"Djesus UnCrossed" heißt der Film, der laut NBC noch diesen Sommer in die Kinos kommen soll. In der Hauptrolle: Christoph Waltz als ballernder Brutalo-Jesus.
"Djesus UnCrossed" heißt der Film, der laut NBC noch diesen Sommer in die Kinos kommen soll. In der Hauptrolle: Christoph Waltz als ballernder Brutalo-Jesus.
Gekreuzigt, gestorben und begraben, am dritten Tage aufgefahren in den Himmel? Nicht bei der NBC Comedy-Show "Saturday Night Live". Dort kommt Jesus Christus (Christoph Waltz) zurück, um sich an den Römern und Verrätern blutig zu rächen. Den prüden christlichen Amis ist der Spaß-Beitrag ein Dorn im Auge.
Dabei gaben sich allerhand (falsche) Hollywood-Superstars die Ehre. So ist Brad Pitt als Petrus zu sehen, Ving Rhames hat als schwarzer Pilates einen Auftritt und Samuel L. Jackson als Judas Iskariot wird von Jesus mit einer Pumpgun fertig gemacht. Einige der "Gaststars" sind genauso falsch wie der Trailer. "Samuel L. Jackson" ist auf den ersten Blick als Doppelgänger zu erkennen. Doch ob "Brad Pitt", wie kolportiert ein Doppelgänger ist, oder sich der echte Superstar für das Filmchen hergab, wird in Hollywood zur Zeit hitzig diskutiert. Im Trailer wird auf jeden Fall Quentin Tarantinos Filmstil auf die Schaufel genommen.
Wie nicht anders zu erwarten, brüllten die Kritiker im prüden Amerika sofort laut auf. Überraschend ist allerdings, dass Lob auch von Christen kam.
Waltz' Auftritt in der legendären Samstag Abend-Show hatte übrigens noch mehr zu bieten. Österreich-Klischees wie Jodeln und Bratwürstl wurden aufgewärmt, Hitler kam zur Sprache und Waltz durfte sogar den Papst spielen, der sich um eine Altersvorsorge bemüht.