Walzer-Diplomatie: Wien bezirzt die Chinesen

Eröffnete den Wien-Ball in Peking: Bürgermeister Michael Häupl
Eröffnete den Wien-Ball in Peking: Bürgermeister Michael HäuplBild: heute.at
Zum Dahinschmelzen: Mit Musik und Charme macht die Bundeshauptstadt Werbung für sich. Den Chinesen gefällt's, Wien hilft's.

Technologie-Überlegenheit? Wirtschaftsboom? Geschenkt!

Denn Wien hat, was die Chinesen nicht haben, aber lieben: Walzer, Operetten, Apfelstrudel.

Wien setzt diese Waffen gnadenlos ein, zuletzt beim Wien-Ball am Wochenende in Peking, Höhepunkt des Kurzbesuches von Bürgermeister Häupl.

Walzerseligkeit



Das Kempinski Hotel hat sich fein herausgeputzt. Die Dekoration ist ganz in rot-weiß gehalten, nicht einmal Schneekugeln mit Riesenrad fehlen auf den Tischen.

Für einen Abend tauchen die chinesischen Gäste in Wiener Glückseligkeit ein, bejubeln Sopranistin Marcela Cerno und probieren mutig Walzer. Sogar einen Heurigen und ein Cafe gibt es. Mehr Wien geht nicht auf einem Hotel-Stockwerk.

Michael Häupl zeigte sich zufrieden: „Wir wissen, dass die Chinesen Musik und Kultur aus Wien besonders mögen. Das ist ein Zugang über Sympathie, in Richtung Kooperationen bei Tourismus, Industrie und Wissenschaft."

Nur Wiener Schnitzel gab's keines. Aber das wäre dann ohnehin schon eine Überdosis Wien gewesen.

(red)

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