Wanderer (28) schwebt nach Sturz in Lebensgefahr

Mit diesen Hubschraubern wurde nach dem Verletzten gesucht.
Mit diesen Hubschraubern wurde nach dem Verletzten gesucht.LPD Steiermark
Am Sonntag verunfallte ein Slowake im alpinen Gelände. Einsatzkräfte der Bergrettung fanden den Schwerverletzten, er wurde ins Spital eingeliefert.

In Haus im Ennstal (Bezirk Liezen) kam es am Sonntagabend zu einem schwierigen Sucheinsatz für die Bergretter. Ein 28-jähriger Saisonarbeiter verunfallte im alpinen Gelände schwer. Sogar nachtsichttaugliche Hubschrauber wurden bei der Suche eingesetzt. 

Der Slowake unternahm am Sonntagnachmittag, gegen 15.00 Uhr, alleine eine Wanderung in Richtung Kufstein (1.946 Meter). Aus derzeit ungeklärter Ursache stürzte er im Bereich Gsengwand-Stornalm (1.680 Meter) über felsdurchsetztes Gelände  ab und verletzte sich schwer.

Nach Stunden geortet

Der Mann konnte via Notruf noch seinen ungefähren Standort mitteilen. Mit Hilfe eines 41-jährigen Landsmannes und Arbeitskollegen gelang es, den möglichen Unfallort einzugrenzen und eine groß angelegte Suchaktion einzuleiten.

33 Mitglieder der Bergrettung Haus und Gröbming sowie drei Polizeihundeführer und zwei Alpinpolizisten standen im Einsatz. Sie fanden den schwerverletzten Mann gegen 21.10 Uhr auf. In Zusammenarbeit des Rettungshubschraubers (C17) und Polizeihubschraubers (FLIR-Libelle Kärnten) konnte der Mann lokalisiert, stabilisiert und gerettet werden. Er wurde noch in den Abendstunden in das Krankenhaus Schwarzach eingeliefert. Sein Zustand ist laut Polizeiangaben kritisch.

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