Wanderer entdeckt Menschen-Knochen in Bachbett

Der Schneeschuh-Wanderer machte eine schockierende Entdeckung. Symbolbild.
Der Schneeschuh-Wanderer machte eine schockierende Entdeckung. Symbolbild.Thomas Exel / picturedesk.com
Am Montag machte ein Schneeschuhwanderer in Schladming eine grausige Entdeckung. Im Bachbett fand er menschliche Knochen einer skelettierten Leiche.

Seit Monaten wurde ein Steirer aus dem Ennstal vermisst. Der 81-Jährige verließ am 22. Juni des Vorjahres seine Wohnadresse in Richtung Hauser Kaibling. Seitdem gilt der Mann als vermisst. Etliche Suchaktionen, bei denen Polizeihubschrauber, Polizeihundestaffeln, Berg- und Wasserrettung sowie die Feuerwehr im Einsatz waren, verliefen negativ.

Vermisster wurde tot aufgefunden

Nachdem der Vermisste bis dato nicht auftauchte, galt ein Unfallgeschehen als wahrscheinlichstes Szenario. Dieses dürfte sich nun bewahrheitet haben. Denn ein Schneeschuhwanderer aus Deutschland erstattete am Montag (03.01.2022) bei der Polizei in Schladming Anzeige. Der Man gab an, dass er bei einer Wanderung im Bereich Rossfeldscharte in einem Bachbett menschliche Knochen aufgefunden habe.

Beamte der Alpinpolizei Liezen konnten in dem sehr steilen, unwegsamen Gelände die Leiche des Vermissten sichern. Die Bergung erfolgte am Dienstag (04.01.2022). Dem derzeitigen Erhebungsstand nach dürfte Fremdverschulden auszuschließen sein.

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