Ein Sensationsfund gelang einer Frau in Israel. Auf einer Wanderung fand sie eine fast 2.000 Jahre alte römische Goldmünze. Nur ein weiteres Exemplar der Münze mit dem Abbild von Kaiser Augustus ist erhalten.
Die Münze besteht aus 24-karätigem Gold und hat damit einen Goldgehalt von 99,9 Prozent. Die Kostbarkeit wurde im Jahr 107 nach Christus vom Kaiser Trajan geprägt. Der Kaiser, unter dem das Römische Reich seine größte Ausdehnung erreichte, ehrte damals einige seiner Vorgänger mit einer speziellen Münzserie. Darunter war auch Augustus, der auf der Inschrift als "Divus Augustus", also "göttlicher Augustus" bezeichnet wird.
Nur ein weiteres Exemplar mit dem Abbild von Kaiser Augustus ist erhalten, es befindet sich im British Museum in London. Römische Goldmünzen werden höchst selten gefunden. Sie waren bereits zur Zeit ihrer Prägung sehr wertvoll und dementsprechend rar.
Die Finderin Laurie Rimon aus dem Kibbuz Kfar Blum war mit Freunden auf einer Wandertour im östlichen Teil Galiläas, als sie in der Nähe einer Grabungsstätte das Goldstück im Gras blinken sah. Medien gestand Rimon: "Es fiel mir schwer, mich von diesem Schatz zu trennen. Aber ich hoffe, ihn bald in einem Museum wiederzusehen."