Wanderer löst irrtümlich große Suchaktion aus

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Ein steirischer Wanderer löste unabsichtlich einen Hilferuf per SMS aus. Ein großer Polizeieinsatz war die Folge.

"Brauche Hilfe", stand in der SMS zu lesen, die seine Frau in Graz erhielt. Sie verständigte daraufhin die Polizei. Der Grazer, der im Hochobir-Gebiet im Bezirk Völkermarkt auf einer Wanderung unterwegs war, hatte unabsichtlich per Handy-Notrufprogramm einen Notruf abgesetzt. Daraufhin wurde eine große Suchaktion samt Hubschrauber und Polizei gestartet. Gegen Mittag tauchte der Wanderer unversehrt wieder auf.

Der 48-jährige Steirer war gegen sieben Uhr Früh von Jerischach in der Gemeinde Sittersdorf in Kärnten zu einer Wanderung über die Grafensteiner Alm in Richtung Hochobir aufgebrochen. Um 8.45 Uhr sendete sein Handy unabsichtlich eine SMS an seine Gattin mit den Koordinaten seines Standortes und dem Text „Brauche Hilfe".

Neben Polizei wurden auch sofort die Rettungskräfte alarmiert und der Polizeihubschrauber Libelle „Flir" brach zu einem Suchflug im Bereich Altberg-Hochobir auf. Um 11.40 Uhr wurde der Mann bei der Eisenkappler-Hütte unversehrt aufgefunden.

Der Notruf blieb vom Wanderer bis dahin unbemerkt. Für das Notrufprogramm am Smartphone muss eine Taste mehrmals hintereinander gedrückt werden. Das dürfte während der Wanderung am Handy irrtümlich passiert sein.

(red)

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsKärnten

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