Wanderer stürzt 200 Meter in den Tod

Der Polizeihubschrauber Libelle im Einsatz. (Symbolfoto)
Der Polizeihubschrauber Libelle im Einsatz. (Symbolfoto)Bild: picturedesk.com
Ein 83-jähriger Wanderer aus Deutschland ist am Freitag tödlich verunglückt. Der Mann wollte eine Abkürzung nehmen und trennte sich von seiner Gruppe.
Eine siebenköpfige Wandergruppe aus Deutschland (alle zwischen 74 und 84 Jahre alt) wollte am Freitag in Vandans den Schafgafall (Bezirk Bludenz) besteigen. Gegen 8.30 Uhr fuhr die Gruppe mit der Seilbahn zum Lünersee hoch, um dann gemeinsam zur Lünerkrinne zu wandern. Gegen 11 Uhr beschlossen die Wanderer, zuerst den nördlichen Gipfel und anschließend den südlichen Gipfel des Schafgafall zu besteigen.

Alleine unterwegs

Da diese Wegstrecke einem 83-jährigen Wanderer zu lange erschien, entschloss er sich, alleine auf den südlichen Schafgafall zu gehen. Alle anderen wählten zuerst die nördliche Route.

Als der 83-Jährige um 15.30 Uhr noch nicht beim vereinbarten Treffpunkt, bei der Douglashütte, erschien, verständigten die Begleiter die Einsatzkräfte. In der Folge wurden die Einsatzkräfte der Bergrettungen Brand und Vandans vom Polizeihubschrauber "Libelle" ins Einsatzgebiet geflogen. Sie suchten die Gegend nach dem vermissten Wanderer ab. Um 20.15 Uhr konnte er schließlich in einer steilen Felsrinne tot aufgefunden werden.

Tödlicher Absturz

Der 83-Jährige stürzte offensichtlich direkt vom Gipfel des südlichen Schafgafall etwa 200 Meter über größtenteils senkrechtes Felsgelände ab und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Anzeichen auf Fremdverschulden konnten keine festgestellt werden.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Zum Zeitpunkt des Vorfalles herrschte bestes Bergwetter. Alle Wanderer waren mit entsprechender Wanderausrüstung unterwegs. Der Leichnam wurde von der Besatzung des Polizeihubschraubers geborgen und nach Brand geflogen.

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(ek)

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