Die Situation ist verfahren: Nach monatelangem, erfolglosem Tauziehen um eine bessere Entlohnung für die 40.000 Eisenbahner hat die Gewerkschaft Vida in der achten Runde die Verhandlungen abgebrochen.
Zusätzlich wurden "über alle Fraktionen hinweg österreichweite Warnstreiks im gesamten Eisenbahnsektor beschlossen", kündigt Vorsitzender Roman Hebenstreit Kampfmaßnahmen bereits für Montag an.
Über Details will die Streikleitung am heutigen Vormittag beraten. Zu Mittag sollen Details verraten werden. Wie "Heute" vorab erfuhr, bedeutet das höchstwahrscheinlich Zugausfälle im ganzen Land.
Diese könnten nur abgewendet werden, wenn es bis dahin noch zu einer Einigung kommt.
Sollte die Arbeitgeberseite nicht doch noch von ihrem "von Anfang an lächerlichen Angebot" abrücken, werden laut einem Gewerkschaftssprecher zu Wochenstart "im ganzen Land Züge stehen".
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