Wetter

Warnstufe ROT! Zivilschutz-Alarm in Kärnten ausgerufen

Kräftige Unwetter sind in der Nacht auf Freitag über den Süden Österreichs gefegt – in Unterkärnten wurde nun sogar Zivilschutz-Alarm ausgelöst.

Schwere Unwetter wüten in Kärnten
Schwere Unwetter wüten in Kärnten
LAND KÄRNTEN / APA / picturedesk.com (Symbolbild)

Massive Niederschläge haben in der Nacht in Kärnten zu mehreren Murenabgängen und Überflutungen geführt. Besonders angespannt ist die Lage dabei in St. Paul und St. Georgen im Lavanttal sowie in Loibach bei Bleiburg, wo aktuell auch eine Zivilschutz-Warnung gilt.

Die Region bei Bad Eisenkappel sei dabei komplett abgeschlossen, teilte Bezirkshauptmann Gert Klösch gegenüber Ö3 mit. Man habe mit massiven Überflutungen bzw. Überschwemmungen zu tun. Mittlerweile wurde auch die Unterstützung des Bundesheeres angefordert.

Warnstufe ROT in Kärnten.
Warnstufe ROT in Kärnten.
uwz.at

Bewohner sollen zu Hause bleiben

Bewohner sollen ihre Häuser aufgrund der angespannten Lage nicht verlassen und auch unnötige Fahrten mit dem Auto vermeiden, berichtet am Freitag das Ö1-Frühjournal. Im Bezirk Völkermarkt ist in der Früh bereits der Krisenstab zusammengekommen – die Feuerwehr steht im Dauereinsatz

Straßen gesperrt

Aufgrund der starken Niederschläge kam es in der Nacht auf Freitag zu Überschwemmungen und Murenabgängen im Bezirk Völkermarkt. Folgende Straßensperren sind derzeit aktiviert:

➤ Die L126 Grutschen Landesstraße bei Strkm 1 wurde aufgrund massiver Überflutungen und einer Unterspülung der Brücke gesperrt. Im oberen Bereich der Haberberg Straße wurde die Brücke ebenfalls unterspült und die Haberberg Straße durch einen Baum blockiert. Die Sperre bleibt bis zur weiteren Begutachtung durch die Straßenmeisterei aufrecht.

➤ Die B 82 ist vom Kreisverkehr der Raiffeisenbank Eberndorf beginnend bis zum Kreisverkehr Gösselsdorf aufgrund Überflutung gesperrt. Die Straßenmeisterei Völkermarkt wurde verständigt um eine Totalsperre für beide Fahrtrichtungen durchzuführen.

➤ Die B 82 ist auf Höhe Zauchen 70 wegen Vermurung mit Baumsturz unpassierbar.

Die Prognose

Am Freitag stellt sich häufig trübes und gebietsweise nasses Wetter ein. Vor allem von Unterkärnten über das Burgenland bis ins Weinviertel sowie vom Bregenzerwald bis ins Salzkammergut regnet es kräftig, lokal sind auch Gewitter eingelagert. Zumindest einige Schauer sind aber landesweit mit dabei, am längsten trocken bleibt es in Oberösterreich und im Waldviertel. Die Sonne lässt sich höchstens sporadisch blicken und die Temperaturen kommen allgemein nicht mehr über 16 bis 24 Grad hinaus.

Der Samstag gestaltet sich an der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten weiterhin trüb und regnerisch. Von Vorarlberg bis Kärnten ziehen nur einzelne kräftige Schauer durch und die Sonne lässt sich zumindest gelegentlich blicken. Südlich des Alpenhauptkamms kommt Nordföhn auf und sorgt für sonnige Auflockerungen. Im Osten wird der Nordwestwind lebhaft bis kräftig. Maximal werden nur noch 15 bis 22 Grad erreicht.

Der Sonntag beginnt landesweit mit viele Wolken und teils regnerisch. Im Süden und Südosten geht es mit einem Mix aus Sonne und Wolken durch den Tag, erst am Nachmittag bilden sich einzelne Schauer oder Gewitter. Im Donauraum weht der Westwind lebhaft bis kräftig, vereinzelt sind auch stürmische Böen möglich. Im Süden macht sich in den prädestinierten Tälern lebhafter Nordföhn bemerkbar. Die Temperaturen steigen etwas an: Maximal 14 bis 24 Grad.

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