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Warnung vor Ausbruch der Spanischen Grippe

Ein erneuter Ausbruch der Krankheit könnte Millionen von Menschen das Leben kosten. Ärzte raten zur Vorsorge.

Heute Redaktion
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Im Jahr 1918 brach die Spanische Grippe aus und tötete fast 50 Millionen Menschen. Sie gilt als die schlimmste Grippe-Epidemie der Geschichte. Nun warnen Forscher vor einem zweiten Ausbruch der Grippe-Epidemie – was selbst die heutige Medizin vor große Herausforderungen stellen würde. Immerhin könnte diese bis zu 150 Millionen Menschen töten.

Die medizinische Versorgung ist heutzutage zwar viel besser, demografischer Wandel, Antibiotika-Resistenzen und der Klimawandel könnte die Bekämpfung der Krankheit allerdings erschweren, heißt es.

"Wir stehen nun Herausforderungen wie einer alternden Bevölkerung und Menschen mit Grunderkrankungen wie Fettleibigkeit und Diabetes gegenüber", sagt Dr. Carolien van de Sandt. Die Forscher warnen weiter, dass das Virus sich in Entwicklungsländern durch die weitverbreitete Unterernährung besonders gut ausbreiten könnte.

Die Bevölkerung müsse umfassend aufgeklärt werden, fordert das Forscher-Team. Eine gute Vorbereitung könne viele Menschenleben retten.

(red)