Warnung vor der Schuldenfalle am Black Friday

Der Black Friday steht an.
Der Black Friday steht an.JEAN-CHRISTOPHE BOTT / Keystone / picturedesk.com
Die große Rabattschlacht steht bevor und hat mancherorts sogar schon begonnen. Doch es gibt Tücken.

Gerade in Zeiten des Lockdowns erlebt der Online-Handel einen Höhenflug. Besonders in der Vorweihnachtszeit oder rund um den "Black Friday" locken Sonderangebote, Ratenkäufe und Aktionen nach dem Motto "Jetzt bestellen, später bezahlen". Dabei würden einige Leute den Überblick über ihr Budget verlieren und in die Schuldenfalle tappen, warnt nun Christian Neumayer, Geschäftsführer der Schuldnerberatung Wien.

"Gerade beim Einkaufen im Internet, wo mittels weniger Klicks Waren bestellt werden können, verlieren viele Menschen nur allzu leicht die Übersicht über ihre Ausgaben. Der Geschenke-Rechner der Schuldnerberatung Wien hilft beim Planen der Weihnachtseinkäufe", so Neumayer.

Budget fix einplanen

Das vermeintliche Schnäppchen, womöglich gar "auf Pump", könne bei eintretendem Zahlungsverzug mit den anfallenden Mahnspesen, Verzugszinsen, Inkassogebühren und mehr schnell sehr teuer werden, erklärt Neumayer. "Wir beobachten seit Jahren, dass besonders Anfang des Jahres die Menschen vermehrt bei der Schuldnerberatung Hilfe suchen, weil sie sich vor den Feiertagen finanziell übernommen haben und mit den später anfallenden Zahlungen überfordert sind. Es gilt zu verhindern, dass nach dem Christkind auch der Gerichtsvollzieher vor der Türe steht."

Neumayer empfiehlt, sich für die Weihnachtseinkäufe ein fixes Budget zu setzen und die Einkäufe im Voraus genau zu planen.

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