Pharmabetriebe, Spitäler, Forschungseinrichtugen, Impfzentren bekamen in den vergangenen Wochen brisante Post vom BVT. In zwei Schreiben wurde vor einer "potenziellen Gefahrenlage" gewarnt, offenbar hatten die Verfassungsschützer Hinweise aus Deutschland erhalten.
Konkret: "Proteste und Demonstrationen vor den Standorten der Herstellerfirma bzw. Lagerstätten" seien "realistische Szenarien". Damit es zu keinen Kundgebungen vor Wohnungen und Häusern von Mitarbeitern kommt, sollten keine personenbezogenen Daten mehr auf Webseiten veröffentlicht werden.
Und: Sachbeschädigungen an Gebäuden und Fahrzeugen sowie physischen Angriffen auf Mitarbeiter einhergehen könnten. Es gebe momentan "keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdungslage", empfohlen werden aber "allfällige Präventivmaßnahmen".