Warnung vor Neuschnee-Massen bis Niederösterreich

Mariazeller Bahn in winterlicher Landschaft. Archivbild, 2019
Mariazeller Bahn in winterlicher Landschaft. Archivbild, 2019Thomas Aichinger / picturedesk.com
Österreichs Wetter wird entzwei gerissen. Von Vorarlberg bis nach NÖ muss mit heftigen Schneefällen gerechnet werden. Im Süden hingegen ...

Österreich liegt genau zwischen einem mächtigen Hoch im Nordwesten und einem ausgeprägten Tiefdruckkomplex über Osteuropa. Das sorgt für eine anhaltende, feucht-kalte Nord- bis Nordostströmung. Und: Noch bis Sonntag wird polare Kaltluft nach Österreich geschaufelt.

Speziell im Nordalpenbereich geht es somit bis einschließlich Mittwoch spätwinterlich weiter – in der Arlbergregion gilt nach wie vor Warnstufe Rot wegen der bis zu 80 cm hoch erwarteten Schneemassen. Orange Warnungen gibt es aber im gesamten Westen über die Steiermark bis ins niederösterreichische Mostviertel. Die Prognose im Detail:

Im Süden sonnig

Am Dienstag geht es in den Nordalpen winterlich weiter, hier fällt häufig Schnee. Im Norden und Osten bleibt es ebenso wechselhaft, hier gehen tagsüber teils gewittrige Schnee- und Graupelschauer nieder.

Im Süden abseits des Alpenhauptkamms sowie im Südosten bleibt es dagegen meist freundlich und trocken. Der Wind weht lebhaft bis kräftig aus Nordwest, am Alpenostrand und in prädestinierten Nordföhntälern muss man mit stürmischen Böen rechnen.

Gewittrige Graupelschauer

Der Mittwoch bringt im Nordstau der Alpen weitere Schneeschauer, allerdings mit nachlassender Häufigkeit und Intensität. Am Vormittag dürften dann auch die Schneewarnungen wieder aufgehoben werden.

Auch im nördlichen und östlichen Flachland muss man bei noch lebhaftem bis kräftigem Nordwestwind mit durchziehenden teils gewittrigen Regen-, Schnee- und Graupelschauern rechnen. Deutlich freundlicher und überwiegend trocken bleibt es von Osttirol bis ins Südburgenland.

Neue Schneefälle drohen

Am Donnerstag gehen tagsüber bei einem Mix aus Sonne und Wolken ein paar teils gewittrigen Graupelschauer nieder. Am ehesten trocken bleibt es im Westen und Süden.

In der Osthälfte weht nach wie vor lebhafter Nordwind. Am Abend und in der Nacht auf Freitag ziehen dann im Westen vermehrt Schneeschauer auf. Die Meteorologen der UBIMET betonen aber, dass "bei dieser Entwicklung noch eine gewisse Unsicherheit besteht".

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