Warten lohnt sich nicht

Wer auf das ganze Jahr gerechnet sehr wenig verdient hat, bekommt sogar einen Teil der Sozialversicherungsbeiträge rückerstattet.
Wer auf das ganze Jahr gerechnet sehr wenig verdient hat, bekommt sogar einen Teil der Sozialversicherungsbeiträge rückerstattet.Bild: zVg
Auch wenn es die automatische ArbeitnehmerInnenveranlagung gibt, ist es besser, selbst einen Antrag zu stellen.
PendlerInnen aufgepasst! Möglicherweise haben Sie im vergangenen Jahr zu viele Steuern bezahlt. "Viele glauben, dass Sie bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung ohnehin nichts bekommen – aber das stimmt oft nicht", sagt AK-Präsidentin Renate Anderl.

Wer auf das ganze Jahr gerechnet sehr wenig verdient hat, bekommt sogar einen Teil der Sozialversicherungsbeiträge rückerstattet – als sogenannte Negativsteuer. Auch höhere finanzielle Belastungen – etwa wegen der Kinder, einer Ausbildung oder des Pendelns zu Arbeit – können vom Finanzamt berücksichtigt werden.

Auch wenn es seit 2017 die automatische ArbeitnehmerInnenveranlagung, sind sich die AK ExpertInnen einig: Es lohnt sich nicht, darauf zu warten, dass die Steuer automatisch rücküberwiesen wird. Besser ist es, selbst einen Antrag auszufüllen. So kommt man schneller zu seinem Geld, zudem können mehr Belastungen berücksichtigt werden.

CommentCreated with Sketch.3 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Wer Fragen zur ArbeitnehmerInnenveranlagung hat: Die Arbeiterkammer gibt auf wien.arbeiterkammer.at/steuer Tipps und Infos, auch die ExpertInnen der AK helfen gerne. Steuerratgeber können unter 01/50165 -1402 oder bestellservice@akwien.at gratis bestellt werden.



Wer einen längeren Arbeitsweg hat, kann das bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung geltend machen. (red)
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